Berliner Kurier deckt auf : „Chaoten verhöhnen Polizeipräsident“

Bloggen ist was für Besserwisser, Nörgler und Verwirrte? Mag sein! Lesen tuts doch sowieso niemand? Stimmt nicht! Manche Journalisten tun es offenbar.

Der „Berliner Kurier“ hat mal wieder gezeigt, das er sein Ohr ganz dicht an Berlins „Autonomer Szene“ hat und wartet heute mit einer Exklusiv-Story der Sonderklasse auf: Chaoten, die sich im Internet über die Polizei lustig machen!

Mit ihrem kopflosen Pannen-Einsatz gegen 200 linke Randalierer hat sich unsere Polizei mächtig blamiert. Erst nur zugucken, dann nicht durchgreifen. Über die „Samthandschuh“-Taktik von Polizeichef Dieter Glietsch (59) lachen sich die Chaoten kaputt.
Die Polit-Rowdys feiern ihre Gewaltexzesse vom Wochenende als Heldentaten. Während Pflastersteine durch die Rigaer Straße flogen, ließen linke Propagandisten ihrer Krawall-Freude im Internet freien Lauf: „Hammer, jetzt geht’s ab! Und die Polizisten stehen sich die Beine in den Bauch – von meinen Steuergeldern!“, ätzte ein Chaot. „Kleine Polizei-Autos mit kleinen Polizisten drin. Die Staatsmacht scheint das drohende Unheil nicht für voll zu nehmen.“
Die Hass-Texte verherrlichen stumpfe Gewalt: „Feuer konnte ich keine entdecken, aber das wird noch.“ Es wurde. Barrikaden brannten, Autos gingen in Flammen auf. „Ein untrüglicher Beweis für Kampfbereitschaft.“ So viel unglaubliche Dummheit!
Eines aber haben diese Rowdys klar erkannt: Die Polizei ist ihnen nicht gewachsen.

In welchen geheimen Chaoten-Chat-Room hatte sich da der findige „Berliner Kurier“-Schreiberling wohl reingehackt? Hatte er sogar Zugriff auf klandestine Autonomen-Seiten im Netz? Pustekuchen, mir kamen die Zitate gleich merkwürdig vertraut vor. Das hatte ich doch alles schon mal auf einem dieser blogs gelesen, oder? Wenn das mal kein Ansporn für uns „blog-Chaoten“ ist! Wer weiß vielleicht schaffts zum 1. Mai einer bis in die Bildzeitung.