Archiv für Mai 2007

„Burger Krieg“ in Kreuzberg – Feldzug von Antisemiten?

Aus der Reihe: „So geht antideutsche Kritik“, Teil 1.

Der US-amerikanische Fast-Food-Riese Mc Donald’s will in Berlin-Kreuzberg erstmals ein „Restaurant“ eröffnen. Diese Ansinnen stößt auf erbitterten Widerstand in Teilen der Kreuzberger Bevölkerung. Die Lokalpresse spricht inzwischen schon vom drohenden „Burger-Krieg“ in K36.

Doch wie könnte es im streitbaren Kreuzberg anders sein: Auch die Kritiker des Fritten-Imperiums rufen ihrerseits Kritiker auf den Plan. Selbsterklärte „Antideutsche“ schütteln nur den Kopf auf Grund der „verkürzten Kapitalismuskritik“ die von Christian Ströbele und co. vorgebracht wird (auch wenn diese gar nicht den Anspruch erhebt eine zu sein). Ihr harscher Vorwurf an die Mac-Gegner folgt auf dem Fuß: Kritik am US-Burger-Gigant ist zwangsläufig antisemitisch!

Ich präsentiere hier vorab und exklusiv die 5 definitiven Gründe warum jegliche Kritik am Mac-Bau in Kreuzberg antisemitisch sein muss:

1. Mc Donalds’s ist ein amerikanisches Unternehmen. = Kritik an US-Amerikanern = Kritik an der Ostküste und das ist Antisemitismus!

2. In Kreuzberg wohnen viele Moslems. Viele in Kreuzberg kritisieren Mc Donalds’s. Viele die was kritisieren + Moslems das ist völkisch. Völkisch = Antisemitismus!

3. Mc Donald’s ist ein großes Unternehmen mit viel Geld. Viel Geld zu haben ist eine Eigenschaft, die Antisemiten den Juden zuschreiben. Kritik an Unternehmen mit viel Geld = Antisemitismus!

4. In Israel ist Mc Donald’s ziemlich beliebt. Mc Donald’s zu kritisieren hieße also auch Israel zu kritisieren. Kritik an Israel = Antisemitismus!

5. Wo gibts den bitteschön keinen mc Donald’s auf der Welt? Iran und Nordkorea!!! Woraus folgt: Kritik an Mc Donald’s ist zwangsläufig antisemitisch!