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„Der Tag, an dem das Wunder Israel wahr wurde“

Heute in der neuen Jungle World:

Der Tag, an dem das Wunder Israel wahr wurde
Der jüdische Staat feiert seinen 60. Geburtstag. In der Jungle World schreiben Zeitzeugen, wie sie die historische Stunde erlebten…

Bald Jungle World Web-TV?

Nachdem bereits seit Jahren Formate wie „Spiegel-TV“, „Stern-TV“ und „Focus-TV“ über die bundesdeutschen Mattscheiben flimmern, wird nun auch das bürgerliche Wochenblatt „Jungle-World“ aktiv. Dabei soll es gleich ein eigener Internet-Fernsehsender sein, den die „Kinder-Welt“ Macher aus Kreuberg 61 in Zukunft produzieren wollen. Mehr Infos zum Jungle-Sender gibt es hier.

Geht denn das? Erst „Junge Welt“, dann „Jungle World“, dann „Frankfurter Allgmeine Sonntagszeitung“?

Von der bürgerlichen Presse gelobt und auch noch stolz darauf?! Aber wer wundert sich noch über die Autoren der bellizistischen „Jungle-World“? Ein Musterbeispiel: der ehemaligen stellvertretenden „Junge Welt“ Chefredakteur und jetzigen „Jungle World“ Sport-Schreiberling Martin Krauß. „Die F.A.Z. lese ich doch gerne“ lässt er sich zitieren. Krauß Lebenslauf auf seiner Internet-Seite ließt sich dann auch wie ein Bewerbungsschreiben für eben jene „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“.

Im Jahr 2003 wurde ich CvD der Wochenzeitung „Jungle World“, was ich bis 2004 blieb. Unter anderem war ich verantwortlich für die im Juni 2004 erschienene Israel-Sonderausgabe (Nr. 27/04), bei deren Würdigung die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ auch mich erwähnte: „Mit seinem – wenn auch ungebügelten – Hemd und der Bundfaltenhose strahlt Chef vom Dienst Martin Krauß eine ganz und gar unlinke Seriosität aus.“

Was könnte Krauß noch so alles in seien Bewerbung für die FAZ am Sonntag schreiben? Ex-Linker mit starken Absetzungstendenzen, besondere Spezialgebiete: Israel, Sport und nochmals Israel. Genau der Richtige Mann um für ein bürgerliches Blatt über Sport aus Israel zu berichten. Frank Schirrmacher übernehmen sie!

Neulich in der Jungle World (2): „Comic-Helden für Dschihadistenkinder“

Man kann über die Jungle World sagen was man möchte, aber das Heft hat immerhin eine einheitliche Linie. Die Zeitung bleibt sich von Ausgabe zu Ausgabe treu. Und das beste daran, die „Jungle“ wie sie von ihren Fans liebevoll genannt wird hat einen einzigartigen Focus auf die Geschehnisse auf der Welt. Soll heißen: Artikel wie sie in der „Jungle“ auftauchen finden sich sonst nirgends! Vor allem nicht in reaktionären bürgerlichen Blättern. Das macht die linke Berliner Wochenzeitung so einzigartig. Denn die Blatt-Macher aus Kreuzberg 61 schreiben niemals einseitig oder voreingenommen. Stumpfe Ressentiments oder Parteinahmen für bestimmte Lieblingsländer? Keinesfalls in der „Jungle“! Kriegs-Verherrlichung und Abfeiern des bürgerlichen Staates und seiner „Freiheit“? In der „Jungle“ doch nicht! „Jungle“-Artikel sind unverwechselbar und deshalb so lesenswert. Ich will deshalb ab sofort in loser Reihenfolge interessante Artikel aus dem Blatt vorstellen. Ihr werdet sehen, wer nicht aboniert verpasst was!

Neulich in der Jungle-World:

Es gibt derweil auch auf Niedlichkeit getrimmte Internetauftritte, in denen Terrororganisationen schon bei Kindern für die Unterstützung ihrer mörderischen Brüder werben. Wie der israelische Kommunikationsforscher Gabriel Weimann bei einer Tagung des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden erläuterte, zeigen dort Comic-Figuren und Darsteller in Kostümen mit Micky-Maus-Anmutung wie der Dschihad schon in den Kinderzimmern vorbereitet wird.
[…]
Zunehmend stoßen Sicherheitsexperten auch auf spezielle Angebote für „Mudschahedina“ – für weibliche Kämpfer und Selbstmordattentäterinnen, die auf rosa eingefärbten Seiten das moralische und theoretische Rüstzeug für Anschläge ihrer selbst oder ihrer Kinder erhalten.

Neulich in der Jungle World (1): Die Öl-Bande

Heute in der Jungle World (1) … oder hab ichs doch woanders gelesen?

Die Öl-Bande
Ahmadinedschad und Chavéz gratulieren sich zu den hohen Ölpreisen
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Beim Opec-Treffen in Riad (Saudi Arabien) gab’s schrille Warnungen. „Wenn die USA so verrückt wären, Iran anzugreifen oder erneut Venezuela zu attackieren, könnte der Preis für ein Barrel nicht 100, sondern 200 Dollar erreichen“, tönte Hugo Chávez. Venezuelas linkspopulistischer Diktator prophezeite zudem das Ende des Dollars: „Natürlich wird durch den Zusammenbruch des Dollar-Reichs auch Amerikas Reich zusammenbrechen.“ Irans Mullah-Vorbeter Mahmud Ahmadinedschad schlug in die gleiche Kerbe: „Sie kriegen unser Öl und geben uns dafür ein wertloses Stück Papier.“